So finden Sie Ihre Unterkunft

Das ECARF-Qualitätssiegel ist eine Auszeichnung für allergikerfreundliche Produkte und Dienstleistungen.
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Das bieten Hotels mit dem Siegel

Unter dem Motto: "Lebensqualität trotz Allergie" kennzeichnet das Siegel u.a. Hotels, Cafés, Coffee Houses oder Schnellgastronomie oder Restaurants.
Grundlage sind nach aktuellen Forschungsergebnissen entwickelte Qualitätskriterien.
Die allergikerfreundlichen Zimmer sind Nichtraucherzimmer und frei von Pflanzen. Sie sind ausgestattet mit Parkettfußboden, Klimaanlagen mit besonderen Filtern, Allergikerbetten (keine Federbetten), milbendichten Bettbezügen sowie pH-neutralen und allergenfreien Kosmetikprodukten für sensible Haut. Die Reinigung der Böden erfolgt mit allergikerfreundlichen Staubsaugern, die mit HEPA-13-Filtern ausgerüstet sind.  Der Aufenthalt von Haustieren in diesen Räumen ist nicht gestattet.
Im Restaurant der Hotels umfasst das allergikerfreundliche Frühstücksbuffet nussfreie Müslisorten, laktosefreie Milch und Milchprodukte, Sojamilch und –joghurt sowie glutenfreie Wurstwaren und glutenfreies Brot. Eine spezielle Informationsmappe führt die Inhaltsstoffe aller im Restaurant angebotenen Nahrungsmittel auf.
In einem öffentlichen Bereich wie einem Hotel oder einem Restaurant kann zwar niemals eine völlig allergenfreie Atmosphäre geschaffen werden, die Einhaltung der ECARF-Kriterien bringt
jedoch ein erheblich allergikerfreundlicheres Umfeld hervor, das die Lebensqualität der Betroffenen deutlich verbessert.

Kriterien für allergikerfreundliche Hotels zur Erlangung des ECARF-Qualitätssiegels

Innenräume

Öffentliche Bereiche

  • Vermeidung von allergenen Grünpflanzen, die Pollen freisetzen (generell keine blühenden Gräser, Hasel- oder Birkenzweige sowie Olivenpflanzen, besonders selbstbestäubende Pflanzen setzen Pollen frei und verbreiten diese in Räumen [andere aller- gene Pflanzen wie das Veilchen oder der Ficus sind auch bekannt, verursachen jedoch nur bei direktem Kontakt Probleme und müssen deshalb nicht aus allen Räumen entfernt werden].)
  • externe Kontrolle der Klimaanlage nach Richtlinien des Herstellers und regelmäßiger Filterwechsel (Grund: Klimaanlagen, die nicht instand gehalten werden, setzen allergieauslösende Schimmelpilze frei.)
  • rauch- und haustierfreie Zonen (Grund: Rauch irritiert/reizt die Atemwege und verstärkt die allergischen Symptome)

Zimmer

  • Nichtraucher-/haustierfreie Zimmer verfügbar
  • frei von allergenen Grünpflanzen, die Pollen freisetzen (keine blühenden Gräser, Hasel- oder Birkenzweige sowie Olivenpflanzen)
  • Topfpflanzen wegen minderer Schimmelpilzbelastung nur in Hydrokulturen
  • Auf Nachfrage Zimmer für Gäste mit einer Hausstaubmilbenallergie, die entweder mit teppichfreien Fußböden oder kurzflori- gen Teppichen ausgestattet sind:
    • teppichfreien Böden, die täglich mit einem Staubsauger gesaugt werden, der mit einem Hepa-13-Filter ausgestattet ist
      (Staub-/Milben-Reduktion). Die Böden werden alle zwei Tage feucht gewischt.
    • kurzflorigen Bodentextilien, die täglich mit einem Staubsauger gesaugt werden, der mit einem Hepa-13-Filter ausgestattet ist
      (Staub-/Milben-Reduktion)
    • allergenundurchlässigen Schutzbezügen (Encasings) für Matratzen, Bettdecken und Kopfkissen zur Milbenreduktion, auf Nachfrage oder in speziellen Zimmern.
      Für Hotels in einer Lage von über 1500 m Höhe sind diese Maßnahmen nicht notwendig, da Milben dort nicht vorkommen.
  • Fensterlüftung oder qualitätskontrollierte Aircondition (siehe öffentliche Bereiche)
  • Ausstattung mit Körperpflegeprodukten für sensible Haut (duftstofffreie oder hypoallergene Seife, Shampoo, Creme etc.) auf Nachfrage
  • Haustiere im Hotel
    • nur mit Anmeldung
    • Unterbringung in anderen Etagen bzw. in so großem Abstand zu Allergikerzimmern, dass Verschleppung der Tierhaare über den Boden vermieden wird

Gastronomie

  • Möglichkeit der Vorbestellung von Mahlzeiten unter Angabe individuell zwingend zu meidender Zutaten
  • Grundsätzlich in der Küche verfügbare Lebensmittel
    • eifreie Hartweizenspagetti oder -nudeln, Grieß, Reis, Kartoffeln (nicht vorgeschält)
    • haltbare Sojamilch
    • haltbarer Sojajoghurt
    • haltbare, laktosearme Milch
    • selleriefreie Brühgrundlage (Brühwürfel-Pulver)
    • Tiefkühl-Fischstäbchen und Hähnchenprodukte jeweils mit eifreier Panade
    • mindestens eine Sorte ei- und nussfreies Milchspeiseeis, milch- und eifreie Fruchtsorbet
    • eine Packung haltbares glutenfreies Brot
    • nuss-, erdnuss- und mandelfreies Müsli
  • Inhaltsstoffangabe der verwendeten Nahrungsmittel/Mahlzeiten auf Nachfrage
  • Wahlmöglichkeit von kuhmilch- und laktosefreien Ersatzprodukten für die Milch im Kaffee
  • Wahlmöglichkeit von nuss-, erdnuss- und mandelfreiem Müsli und Brot auf dem Frühstücksbuffet
  • keine allergologisch bedenklichen Zimmerpflanzen (generell keine blühenden Gräser, Hasel-, Birken oder Olivenzweige). Zur Minderung der Schimmelpilzbelastung sind Hydrokulturen zu empfehlen.
  • haustier- und rauchfreie Zonen
  • Fensterlüftung oder qualitätskontrollierte Aircondition
  • regelmäßige Schulung zur Allergenmeidung, besonders des Küchen- und Housekeepingpersonals. Es sollte eine offene und transparente Politik verfolgt werden: „Bei Unsicherheiten werde ich nachfragen und erst dann dem Gast eine Antwort erteilen“

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